Thailand – Same Same But Different

„Same same but different“ – ein Spruch, über den man in Thailand öfters stolpert. Insbesondere wenn man shoppingwütig durch die Gegend stapft und x Verkäufer einem nochmal das gleiche anbieten, was man eh schon in der Einkaufstasche hat – aber anders ;). Wie immer hatten wir beim Feilschen so unseren Spaß. Was sicherlich auch daran lag, dass insbesondere auf Phuket ein Großteil der Textilverkäufter Nepalesen oder Burmesen mit durchaus brauchbaren Hindi-Kenntnissen waren. Irgendwie wie in Indien – nur anders. Same same but different.

Aber mal von Anfang an.
Am 9.12. ging die Reise nach Thailand los. Via Abu Dhabi ging es nach Bangkok. Ich dachte ja bisher, der Transitbereich in Doha wäre lahm. Aber Abu Dhabi toppt das Ganze noch mit ner Riesenbaustelle. Gut, dass der Transit nicht mehr als 1.5 Stunden gedauert hat – um vor Langeweile zu vergehen, hat es trotzdem fast gereicht :p.
In Bangkok kamen wir am frühen Mittwochmorgen an.
Erster Eindruck: es riecht wie in Indien. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze – same same …
Bei der Immigration hatten wir viel Spaß. Als Deutsche braucht man für Thailand bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tage kein Tourivisum. Prima. Als Inder brauchte mein Liebster aber ein „Visa on Arrival“. Nicht, dass wir das nicht gewusst hätten. Also Visumsantrag ausgefüllt, irgendwo im Geldbeutel n topaktuelles 😆 Passfoto rausgekramt und in die „fast lane“ gestellt. Denn wer bereit ist 200 Baht (ca 5€) zusätzlich zur 1000 Baht Visumsgebühr zu bezahlen, wartet nur 15 statt 60 Minuten. Ich muss wohl nicht verschweigen, dass proportional viele Reisende des indischen Subkontinents diese Möglichkeit nutzten. Wir natürlich auch. 😆
Im Hotel angekommen, haben wir erstmal die verflogene Nacht nachgeholt. Zumindest für 2 Stündchen. Man will den Tag ja schließlich noch nutzen. So ging es dann auch direkt mit dem Skytrain quer durch die Stadt und wir machten direkt mal unsere Erfahrung mit schlitzohrigen Touri-übers-Ohr-Hauern. Es hat uns nichts gekostet, ausser Zeit und Nerven:
Wir wollten zum Königspalast – wohl eines der Highlights in Bangkok und Magnet für zig Touristen. Auf dem Weg dorthin sprach uns jemand an und wies darauf hin, dass nur bis 15Uhr geöffnet wäre. Es war so ca 14:30Uhr. Was er verschwieg: der Einlass war bis 15Uhr – wer dann drin war, hatte durchaus Zeit, sich alles in Ruhe anzusehen. Naja, wir machten stattdessen mit nem Tuk Tuk ne kleine Rundfahrt zu 2 anderen Wats (Tempeln) und zu ner Schneiderei – das übliche „beste Qualität zum Toppreis…Geheimtipp…kaufen sie kaufen sie“ …Nichts, was man nicht schon aus Indien kennen würde (zumindest aus Delhi). Die dortigen Geschäftsleute schienen Inder zu sein – denn sie ließen uns direkt wieder gehen, denn ihnen war wohl bewusst, dass wir das Spielchen nicht mitspielen würden. Nach dem 2. Wat war dann unser Tuk Tuk Fahrer weg…wie wir erfuhren ging es ihm nur um die Provision fürs Touri-Anschleppen beim Fashion Shop…aber da war er mit uns nicht glücklich geworden. Naja, für 50Cent gings dann wieder in die Altstadt zurück und für Lau ne Erfahrung mehr :).
Im Backpacker-Viertel schlenderten wir dann noch ne Runde über die Khao San Road – von billigen Hostels über Kneipen und Restaurants bis hin zu Straßenhändlern und Tattooläden gibt’s alles, was das Touri-Herz begehrt.
Ich würd mal sagen: wir waren angekommen 🙂

Foto des Tages:
Unser Taxi vom Flughafen zum Hotel. Man beachte die High-Tech-Ausstattung. Oh Indien, du hast harte Konkurrenz – same same but different 😆
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