…Part 1.2 Agra (UP) & Jaipur

Um 9Uhr geht’s los Richtung Delhi (welches wir aber vom Programmplan gestrichen haben…) nach Agra. Wie sollte es auch anders sein, wenn man durch eine riesige Stadt durchfaehrt: Stau, Stau, Stau. Gut, dass wir heute (29.10.) nicht mehr zum Taj Mahal wollten. Freitags ist ja eh geschlossen, schliesslich ist es letztlich auch „nur“ eine Mosche…
Kurzzeitige Stau-Ablenkung der eher unangenehmen, da negativ geruchsintensiven Art nach Oeffnen des Fensters. Also ich hab in ihnen ja schon so einige Gerueche in der Nase gehabt, aber das hat es noch getoppt. In der Naehe muss es wohl einen Fluss (oder was nach jahrelanger Muellablegung und Faekalienverseuchung davon noch uebrig ist) geben…Wahnsinn! *uerghs*

Zum Hotel  (im Lonely Planet haben wir uns das Saniya Palace Hotel mit Dachterassenblick zum Taj Mahal heraus gepickt) ging es in dieser Touristenhochburg natuerlich nicht ohne die bekannten (wenn man im LP zumindest *vorher* liest) „hilfsbereiten“ Wegweiser. Nachdem wir uns Richtung Hotel irgendwann in einer Sackgasse befanden, kam zuuuuufaelligerweise ein junger Mann vorbei, der in einem kurzen Small-Talk wissen wollte, wohin es uns denn verschlaegt. Wie im LP beschrieben, ist unser Hotel natuerlich nicht so gut und ueberhaupt, kennt er da ein Spitzenhotel und kann uns einen guten Preis machen. Mein Einwurf, dass es sich hierbei um einen ueblichen Trick handelt, wurde wohl iiiiirgendwie ueberhoert (neben mir und Ravi sind noch Schwaegerin und Schwager mitgekommen). Man koenne sich das Hotel (*hust* 3000Rs pro Zimmer!) ja mal anschauen. Immerhin wuerde er uns erst bei unserem Hotel vorbei bringen…Ja, wer’s glaubt wird seelig (anschliessend also 3 seelige Inder und eine Deutsche im Auto^^…). Nach ein paar Schimpftriaden ging es dann nach dem Taj Residence (welches am A.d.W. war in einer Gegend, der eher der „schlimmen“ Beschreibung des „hilfsbereiten“ jungen Mannes entsprach: Vorsicht, hier gibt es viele Moslems…Ach nee! Wer haette das gedacht? Wie das wohl sein kann? Hier steht doch nicht etwa eines der bekanntesten Denkmaeler islamischer Kunst?! *rolleyes*…
Unser Hotel – zu dem er uns zu meinem Erstaunen dann tatsaechlich geleitet hat – war natuerlich weder heruntergekommen, noch abgebrannt oder sonstiges, sondern genau so, wie es der LP beschreibt.
Am naechsten Vormittag ging es dann auch zum eigentlichen Ziel: dem Taj Mahal. Von der Dachterasse aus sah es eher unspektakulaer, ja sogar klein aus (und soweit war  es nicht weg) – aber wenn man dann davor steht, ist es schon ein beeindruckender Anblick.
Neben dem Taj Mahal gibt’s auch wieder einige Inderfotos – wer ein Bild mit mir will (aber immer doch^^) muss auch mit meiner Kamera geknipst werden… Es hielt sich allerdings wirklich in Grenzen …schade eigentlich :p (koennte auch an dem kleinen Inder (Neffe) in meinem Arm gelegen haben …mein kleiner Bodyguard ;))
Auch wenn Agra mehr zu bieten hat als „nur“ das Taj Mahal, haben wir es dennoch dabei belassen. Das Agra Fort waere sicherlich auch noch recht interessant gewesen, aber Jaipur wartete schon auf uns. Und auch wenn die Strassen in Rajasthan wirklich wunderbar ausgebaut sind, dauern so ein paar Kilometer manchmal eine Ewigkeit.
PS: wer zum Taj Mahal ueber das South Gate moechte, sollte den Hinweis im LP, dass dort eine lange Warteschlange ist ab ca. 12Uhr mittags beherzigen. Wir waren schon wesentlich frueher dort und konnten einfach reingehen. Beim Verlassen ueber den gleichen Weg warteten draussen Massen!
Achja…ein Guide kostet nicht mehr als 100Rs…erzaehlt aber auch nicht mehr, als in einschlaegiger Literatur zu finden ist. Dafuer haelt aber immer eine die Kamera und macht nette Fotos (und wenn die Sonne trotz Sonnenbrille nicht so blenden wuerde, haette meinereiner auch einigermassen freundlich geguckt…aber das Taj Mahal ist fotogen ;))
Am fruehen Abend sind wir dann auch endlich in Jaipur angekommen. –wuerde man einfach auf mich (und den Lonely Planet) hoeren, hatte man sich ca 1.5h Hotelsuche sparen koennen. Unser Fahrer kenne da jemanden, der gute Connections zu einem tollen Hotel hat und uns gute Preise macht. Man neuerlicher Einwurf, dass es sich hierbei um die gleiche Masche wie gestern handelt wurde mal wieder mit einem „man kann ja mal gucken“ abgetan. Dass auch dieses Hotel wieder horrende Preise am A.d.W. verlangt…blenden wir mal aus.
Dementsprechend war es dann auch nichts, das „Glitz Hotel“ …
Vom Zimmerjungen, der Ravi und meinem Schwager das Zimmer zeigte, gab’s noch ein Kaertchen eines anderen, guenstigeren Hotels…prima gelegen an der Hauptstrasse.
Alle guten Dinge sind drei und so ging es dann eeeendlich zum von mir aus dem LP (hab ich schon erwaehnt, dass das wirklich ein tolles Buch ist?!) auserwaehlten Karni Niwas in einer kleinen Seitenstrasse. Ruhig, sauber, grosse Zimmer, grosses Bad…Ja, da kam dann auch bei meinem Mitreisenden die Erkenntnis: das ist ein tolles Buch. Nun gut – ausser Zeit haben wir ja nichts investiert (anders als an manch anderen Orten, die noch folgen sollten… *rolleyes*)

…to be continued 😉

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