… Part 1.1. – Dharamshala

Nach einer mehr als kalten Nacht ging es am naechsten Morgen (24.10.) dann zunaechst zum Bhagsu Nag, einem Shiva Tempel mit einem wunderschoenen sich dahinter anschliessenden „Wanderweg“ zu einem kleinen Wasserfall. Mit 3 Kindern und wenig Zeit haben wir allerdings nur die Aussicht genossen und das beschaeftige Treiben ala Waesche waschen und Geschirr spuelen im (sicherlich nicht weniger kalten) Wasser beobachten. Endlich mal ein kurzer Moment zum Innehalten (man sollte ja meinen, dazu waere in den diversen Tempeln Zeit…aber da wird man auch nicht anders durchgeschleusst als durch Disneyland 😉
Anschliessend ging es noch zum  Tsuglagkhang Komplex, dem Aequivalent zum Jokhang Tempel in Lhasa, Tibet.  Die ewig laechelnden Moenche stecken durchaus an und so ging es gut gelaunt auf Shopping-Tour…natuerlich unweigerlicherweise…Schliesslich geht der Weg zum/vom  Komplex ueber einen kleinen Basar. Auch hier wieder mit gebuehrenden „Touri-Abstand“ zwischen Ravi und mir. Die Preisspanne war dann doch wirklich enorm. Nachdem Ravi eine Verkaeuferin ueberzeugt hatte, dass er „indischer Inder“ zu sein (also auch in Indien zu leben und nicht im achso traumhaften westlichen Ausland) ging der Preis fuer einen kleinen Silberarmreifen mal eben von 400Rs. Auf 150Rs. Nicht, dass man sich die paar Euro mehr nicht leisten koennte und es *mir* eigentlich egal ist (und auch gerne zu zweit *nebeneinander* ueber einen Markt schlender)…aber da kommt wohl der Haendler in ihm durch….Feilschen bis zum Umfallen…Schoen dann auch die Gesichter, wenn ihnen ein Lichtlein aufgeht, dass ich dazu gehoeren. Ein Verkaeufer hatte noch ganz zerknirscht gemurmelt, mir doch fuer einen kleinen Dalai Lama (der dicke, der gern mal als Buddha bezeichnet wird) 300Rs („but I can give you discount“) genannt zu haben …um ihn dann 5min spaeter Ravi fuer  150Rs zu uebergeben… Aber der gute hat’s mit Haltung genommen und gleich seine Preisstruktur erklaert. Der Arme macht ja so wenig Gewinn. Gut, dass noch massig andere Touris unterwegs waren, die keinen kleinen Inder an ihrer Seite hatten…
Nach einem tibetischen Mittag (ich weiss leider nicht, was ich da gegessen hatte, denn der selbst zu schreibende Bestellschein wurde falsch interpretiert…statt 17 kam dann 77 …statt vegetarisches Irgendwas also Hähnchen-Irgendwas. Durchaus mal ein anderer Geschmack (ist das nicht nett formuliert? ;)) ging es dann die ca. 200km wieder zurueck ueber unsaeglich viele Serpentinen.

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