Punjab-Himachal Pradesh-Punjab-Haryana-Uttar Pradesh-Rajasthan-Punjab – Part 1

….das fasst so ziemlich die Geschehnisse der letzten 2 Wochen zusammen. Da ist frau doch mal ordentlich rumgekommen…

Am 22.10. ging es dann also endlich auf Tempel-Tour. Indisch puenktlich um 9Uhr (Auto war zu 8Uhr bestellt^^). Auf unserem Programm stand zunaechst Chintpurni. Es haette wirklich schoen sein koennen, wenn das Wette nicht so ausnahmslos bescheiden gewesen waere. Regel, Hagel und Eiseskaelte…da zieht man doch gerne seine warmen Schuhen aus und watschelt den nasskalten Pfad (die Steigung lassen wir mal aussen vor) bis zum Mandir barfuss hoch. Gluecklicherweise merkt man nach 30min davon nichts mehr. Hatschi! Ein Teil des Weges – dort wo die Massen in Reih und Glied gehalten werden – war wenigstens ueberdacht. Zurueck war aber jener Weg auf Grund des grossen Ansturms der nach Innen Draengenden gesperrt…aber wir waren da ja schon wettererprobt.
Dieser Tempel in Chintpurni – sowie die naechsten beiden – sind Mata Tempel…an dieser Stelle soll Satis Fuesse liegen…andersorts Zunge und Ohren. Insgesamt gibt’s 51 solcher Tempel in ganz Indien geben. Zurueck geht dies auf eine etwas laengere Geschichte…kurzgefasst: nachdem Shivas erste Frau Sati starb, tobte Shiva vor Wut. Um ihn zu beruhigen, zerteilte Vishnu den Koerper in 51 Teile und verteilte diese auf dem indischen Subkontinent. Wie gesagt: in Chintpurni sollen die Fuesse sein – der wohl wichtigste Koerperteil zum Respekt zollen.
Nach einer kleinen Staerkung (8koepfige Familie, 350Rs., ~6Euro) ging es dann weiter nach Jawalaji, wo die Zunge Satis sein soll. Anders als in Chintpurni ist es hier trocken (jippie!), aber immer noch kuehl (aber wahrscheinlich war es gar nicht soooo kalt…nur im Vergleich zu den sonst ueblichen 30Grad). Neben der Zunge ist das Interessantere die geheimnissvolle Flamme, die aus mehreren Stellen im Stein kommt. Naja, so geheimnisvoll ist es gar nicht – schliesslich riecht es schonmal eindeutig nach Gas und auch die einschlaegige Literatur bestaetigt: hier gibt’s Erdgas…
Am spaeten Nachmittag ging es dann noch nach Kangra (hier gibt’s Satis Ohren…), allerdings nicht gleich in den Mandir (ist ja doch ueberall recht viel los) – dies erst am naechsten Vormittag.
Statt Mandir koennte man diesen Tempel auch gut und gerne als Bienennest bezeichnen. Und die Bienen fackeln hier nicht lange (sie haben ja auch nichts zu verlieren und fliegen munter weiter nach einem Stich)… Ich bin dann eher fix durch den Tempel. Wenn ueberall suesses Prashad rumliegt, macht man es den Bienen aber auch einfach mit der Zielsuche…
Abschluss der Tempel Tour war dann am Nachmittag Chamunda Devi…auf der Karte irgendwo zwischen Kangra und Dharamshala zu finden^^ …in diesem Fall ein Kali-Tempel…aber letztlich auch „nur“ ein Mata ji Tempel…
So und abends ging es dann auch endlich nach Dharamshala bzw ein bisschen weiter hoch in die Berge nach McLeod Ganj ab ins Mount View Hotel – wo der Name tatsaechlich Programm ist (zumindest aus unserem Zimmer).

…mhhh…draussen daemmert’s so langsam…Zeit, Diwali zu feiern…den Rest gibt es dann hoffentlich demnaechst…

HAPPY DIWALI!!!

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